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        Hawk Test 3   Hawk III von Staufenbiel 
Ein Erstflug ist immer spannend, investieren wir also die gesparte Bauzeit (dank PnP bereits durch das Staufenbiel Team ausgeführte Endfertigung) zum genauen Einstellen des Hawk 3.

Der Schwerpunkt liegt bei den empfohlenen 70 mm, die Querruder begnügen sich mit 10 mm und 35% Expo. Hier verlasse ich mich auf die Herstellerangaben, das Modell wurde ja schon so geflogen.
Bei anderen Testmodellen habe ich schon Erstflüge basierend auf rein theoretischen Angaben gemacht, ohne es zu wissen natürlich. Nicht selten hörte ich nach Erstflügen von Testmodellen von den Herstellen den Satz: Hat alles geklappt, dieses Modell war zuvor noch nie in der Luft!

Das Wetter spielt mit, Kollege Thorsten hat Zeit, also los. Thorsten hat noch einen Expertentipp auf Lager, Hotlinerpiloten werden es wissen: Wer hier mit Vollgas starten will oder auch nur mehr als Halbgas am Knüppel hat, erlebt eine Eigenschaft der Modellklasse, welche es in sich hat: Das Modell liegt schneller auf dem Rücken als die „Hamburger Mädchen“ auf der Reeperbahn und erfährt eine spontane Kaltverformung.


Daher erst mal gaaanz lahm mit 1/3 Gas aus der Hand geben, Fahrt aufnehmen und erst dann wandert der Gasknüppel nach vorne und der Hawk III beschleunigt senkrecht in den Himmel. Trotz einiger kräftiger Böen schneidet der Hawk unbeeindruckt durch die Luft.
Alle Einstellungen passen auf Anhieb. Eigentlich wie erwartet, denn immerhin ist das Modell von Praktikern auf den Markt gebracht worden.



Wegen der schmalen Silhouette und trotz der auffälligen Farbgebung darf das Modell ab diesem Zeitpunkt nicht mehr aus den Augen gelassen werden.
Zu schnell befindet sich das Modell weit ab von dem vermuteten Sektor, ein Problem auch bei den Filmarbeiten.
Giftig oder schwer zu fliegen ist das Modell nicht, geringes Fluggewicht gute Aerodynamik machen sich bezahlt. Wind spürt das Modell zwar, störend wirkt er sich jedoch nicht aus, und bei der Landung ist er ganz brauchbar.

Sehr schön ist das Fluggeräusch bei schnellen, tiefen Platzüberflügen, muss sofort wiederholt werden! Bei dieser artgerechten Behandlung sind ordentliche Flugzeiten um 8 Minuten rauszuholen. Der Antrieb wird gerade mal handwarm. Der Landeanflug sollte gut eingeteilt werden, das Modell gleitet gut und schnell, da wird die Wiese schon mal kurz. Daher immer etwas Akkupower aufbewahren, bloß keine Landung im Maisfeld mit dem edlen Raubvogel.
Aber auch hier klappt alles wie am Schnürchen.

Fazit


Das Konzept funktioniert ausgezeichnet. Die gute Ausstattung und das einfache Handling lassen Hotlinerfeeling aufkommen, ohne die Nachteiler echter Profirenner (sehr hoher Preis, Kurzlebigkeit und erheblich aufwändigeres Handling) in Kauf nehmen zu müssen. Mit diesem Modell werden auch erfahrene Piloten Spaß haben.

Wird Antriebsseitig extrem aufgerüstet, wird der Hawk irgendwann an seine Grenzen stoßen. Da müsste dann schon ein Hawk rtr (ready to race) in Kohle/Kevlar aus der Form geholt werden. Mal sehen was da kommt!




Daten & Einstellungen
Spannweite: 1,70 m
Gewicht: 1.350 g

Im Flug
Querruder: +10/-8 mm, 35% Expo
Höhenruder: +5/-3 mm, 20% Expo

Zur Landung
Quer/Wölbklappen: +15 mm
Höhenruder: -1 mm
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