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        Wissen Motorumbau   Edge 540 von CARF-Models 

RC-Modifizierungen


Bisher saßen unsere GFK-Befestigungsstreben direkt hinter dem CARF-Tankbrett. Da letzteres uns aber nicht mehr gefiel und die Druckstabilität der Rumpfmitte im Tragflächenbereich erhöht werden sollte, hatten wir uns entschieden, unsere selbst hergestellten „MaJa Light“ Einbausätze zur Befestigung der RC-Komponenten zu verwenden.


Nachdem wir die Streben sowie die restlichen Holz-Einbauteile des CARF-Kits entfernt hatten, wurde der Rumpf zunächst mit 120er Korn ausgeschmirgelt. Den Schleifstaub entfernten wir anschließend sehr sorgfältig, da für unser Einbausystem die Rumpfseitenwand aus Festigkeitsgründen ebenfalls mit 163g/m2 Glasgewebe verstärkt werden sollte.
Um das Einbausystem individuell herstellen zu können, müssen zunächst Schablonen aus Pappe angefertigt werden. Diese werden solange bearbeitet, bis das Endergebnis zufriedenstellend ist. An den Rändern wird mit Bleistift der Wert des überstehenden Glasgewebes notiert, wie viel wir später zum Anlaminieren benötigen. Wichtig ist hierbei, den Dämpfer eingeschoben zu lassen, um die exakte Höhe des Einbausatzes bestimmen zu können. Welche Formen letztendlich das RC- und Tankbrett bekommen, ist an dieser Stelle eine optische Geschmackssache.
Sind die einzelnen Schablonen soweit fertig, können alle Komponenten schon einmal probesitzen. Sollte der Tank und der Zündakku wie in unserem Fall jeweils mit einem Schlaufenband gesichert werden, ist es ratsam, die passenden Schlitze auf den Schablonen gleich mit anzuzeichnen.

Aus einem speziell angerührten und verstärkten GFK-CFK-Stützstoffmaterial werden unsere Einbausätze exakt nach den vorgegebenen Schablonen angefertigt und nach Bedarf lackiert. Für die EDGE 540 haben wir uns entschieden, alles in weiß auszuführen.
Beim Einlaminieren unseres Einbausystems sollten unbedingt beide Tragflächen an den Rumpf gesteckt und angeschraubt werden, damit nachher nichts unnötig klemmt und der Abstand zwischen Tragflächen und Rumpf beibehalten wird. Ist alles soweit ausgerichtet, wird mit dem Laminieren begonnen: Wir verwenden Langzeit-Harz und -Härter von R&G mit 40 Minuten Topfzeit, welches wir mit etwas Baumwollflocken anrühren. Damit kann der gesamte Einbausatz in einem Arbeitsgang eingeklebt werden.

Nach ungefähr 48 Stunden können die RC-Komponenten platziert und entsprechende Befestigungslöcher mit einem 1,5-mm-Bohrer vorgenommen werden. Unsere PowerBox Evolution samt Akkus saß sofort an richtiger Stelle, welche (vorweg gesagt) unseren Schwerpunkt positiv beeinflusste.
Es ist nicht notwendig, Holz, GFK o. ä. als Gegenlager für die RC-Komponenten zu verwenden. Einfach die Schrauben mit etwas Weißleim sichern - fertig! So können Komponenten nach Belieben auch jederzeit ausgetauscht werden, da vorhandene Bohrlöcher mit Weißleim, Epoxydharz o. ä. problemlos verschlossen werden können, ohne Festigkeitsprobleme zu bekommen.

Nachdem wir alle Servos sowie die Tankverbindungen des KAVAN-Tanks wieder angeschlossen hatten, wechselten wir auch gleich noch die Alu-Servohebel gegen neue aus, da unsere schon ca. 1,5 mm Spiel aufwiesen und beim Motorstart laut klapperten. Dies beeinträchtigt zwar nicht die Flugeigenschaften, wirkt sich aber störend auf die Geräuschkulisse aus, da die Ruder durch die Motorvibrationen sinnlos mitschwingen.
Aus Sicherheitsgründen hatten wir noch beschlossen, die vorhandenen M4-Einschlagmuttern des Motordoms gegen M5-Exemplare auszutauschen, immerhin zerren nun 3 PS mehr am Brandschott. Der Ausschnitt der Motorhaube musste im Übrigen nur minimal mit Schleifpapier nachbearbeitet werden.
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