Es empfiehlt sich, die Motorhaube probeweise mit Kreppband zu fixieren, um später einen genauen Spinnerabstand zu erzielen. In unserem Fall musste der Motor so weit wie möglich nach vorne. Alle Schrauben unbedingt mit Schraubensicherungslack gegen Lösen sichern.
Leider konnten wir den beiliegenden Spinner nicht verwenden, da der O.S. MAX 75 AX eine größere Propellerhaltescheibe besitzt, welche nicht in die Spinnerkappe hineinpasst. In diesem Fall musste ein größerer Spinner zum Einsatz kommen, welchen wir noch übrig hatten.
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Mit der entsprechenden Abklebemethode gelingen „OP-Ausschnitte“ in GFK-Motorhauben wie von „Geisterhand“. Schöner Nebeneffekt: Es passt hinterher auch noch alles unverschämt gut.
Angepasst |
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Die passenden Ausschnitte für Schalldämpfer, Düsennadel sowie Glühkerzenöffnung bekommt man am besten mit einer Schablone in die Motorhaube. Einfach mithilfe von Kreppband und Papier entsprechende Markierungen anzeichnen, Motorhaube auf den Rumpf schieben und Schablonen darüberlegen - passgenauer geht es nicht. Die beiliegende Montageanleitung zeigt die exakte Vorgehensweise und gibt wertvolle Tipps.
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Unerlässlich: Der Kraftstoffschlauch wird durch die Motorhaube gefädelt, um den Methanoler nach Flugtag-Ende „heiß“ abstellen zu können. Einfach Kraftstoffschlauch zudrücken und sich über nicht „rostende“ Lager freuen. Die Durchführungen des Silikonschlauchs sollten mit Gummitüllen geschützt werden.
Geschützt |
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Wenn der Spritschlauch durch die Motorhaube hindurchgefädelt wird (Gummitüllen nicht vergessen), kann der Motor auch mit montierter Motorhaube „heiß“ abgestellt werden, da man so den Spritschlauch zudrücken kann. Wir empfehlen, die Motorhaube für die ersten Testflüge und Motoreinstellungen zunächst wegzulassen und diese dann später mit den Holzschrauben direkt am Motorspant zu befestigen. Die beiliegenden Holzklötzchen bringen nur sinnloses Gewicht in den Kopfspant und können - unserer Meinung nach - bedenkenlos weggelassen werden.
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Einfach und simpel: Unsere Betankung geschieht mithilfe eines Kraftstoffverbinders komfortabel von außen, ohne dass Sprit über den Rumpf läuft.
So wird getankt |
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Der beiliegende Tank mit 270 ccm Fassungsvermögen sowie der entsprechende Verschlussstopfen sind absolut brauchbar. Damit später keine Schmutzpartikel angesaugt werden, verwenden wir anstelle des beiliegenden Ansaugkegels ein Sinterpendel sowie KAVAN-Messingröhrchen. Zum Betanken führen wir das dritte Röhrchen ebenfalls aus dem Tank, bohren ein drei Millimeter Loch in die Rumpfseitenwand für einen Kraftstoffanschluss und verbinden alles mit hochwertigem Silikonschlauch. Der Tank selbst wird in den Tankraum geschoben, während die Silikonschläuche mit Fingerspitzengefühl durch die Motorspant-Bohrung durchgefädelt werden müssen. Anschließend wird der Kunststofftank mit Luftpolsterfolie sowie einem klemmenden Holzanschlag gegen Verrutschen gesichert. Das reicht allemal. Wir empfehlen, den Anschlag nicht - wie in der Anleitung beschrieben - festzukleben, da man sonst den Tank nur schwer wieder ausbauen kann.
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Beim Einkleben des Servobrettchens in den Rumpf sollten Baunadeln verwendet werden, damit in der Trocknungsphase nichts verrutscht.
RC-Einbau |
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Das Bowdenzugröhrchen wird direkt von vorne durch den Spant geführt und am Tank vorbeigeleitet. Eine kleine Bohrung im Motorspant sowie eine Nut mit einer kleinen Rundfeile im vorbereiteten „Tankspant“ sorgen hinterher für einen festen Sitz sowie eine spielfreie Drossel-Anlenkung. Das Servobrettchen sowie der vierzellige NiMH-Empfängerakku „Eneloop 2000 mAh“ finden hinter dem Rumpfspant aus Schwerpunktgründen ihren festen Stammplatz. Der Empfänger kann mit Klettband im großzügigen Innenraum befestigt werden. Um den Empfänger jedoch ein- und ausschalten zu können, ohne jedes Mal die Tragfläche de- und montieren zu müssen, sollte ein kleiner Schalter in die Rumpfseitenwand eingebaut werden.
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Die Kabinenhaube aus Plexiglas muss noch ausgeschnitten und am Rumpf montiert werden. Nach dem Anpassen mit Kreppband halten vier Blechschrauben die Haube später fest am Rumpf.
Pilotin an Bord |
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Die Kabinenhaube muss noch ausgeschnitten und am Rumpf angepasst werden. Wir verwenden vier Blechschrauben für einen sicheren Halt der Plexiglas-Haube. Aus optischen Gründen sollte traditionell eine Pilotenbüste ins Cockpit, sodass unsere getaufte „Jeannette“ nun den U-Can-Do 3D 46 sicher durch die Figuren manövriert. Hat nicht jeder und wirkt gleich viel stylischer.
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Ein handelsüblicher Verschlussstift samt eingebauter Feder ist in jedem gut sortierten Modellbaufachgeschäft erhältlich. Dieser wird einfach in den Deckel geklebt und mit einem Brettchen verstärkt.
So mag das richtig halten |
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Knackpunkt am Bausatz ist die beiliegende Rumpfabdeckung. Diese soll laut Bauanleitung - nach Montage der Tragfläche mittels zwei Kunststoffschrauben - mit Epoxydharz auf die Flächenfolie aufgeklebt werden. Das kann auf Dauer nicht halten. Auch Silikon versagt an dieser Stelle seinen Dienst. Die sinnvollere Methode ist es, einen Verschlussstift im hinteren Bereich einzusetzen und von vorne die Abdeckung mit einer Art Dübel zu arretieren.
Nach der Schwerpunkt- und Rudereinstellung steht der 2.500 g schwere Vogel nach rund 25 Baustunden fertig auf unserem Bautisch. Doch bevor wir herausfahren, müssen noch Bleiakku und Glühanzünder vollgeladen werden. Dann geht es endlich raus auf den Flugplatz.
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