Zügige Fertigstellung
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Passgenauer geht es nicht: Die Dämpfungsflosse des Seitenruders passt saugend in die vorbereitete Nut.
Saugend |
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Zunächst beschäftigen wir uns mit der Passgenauigkeit der einzelnen Bauteile. Ein Griff zum Heißluftfön und Folienbügeleisen sind allerdings heutzutage unerlässlich, da bedingt durch die Transport-Temperaturunterschiede bespannte ARF-Modelle schnell Falten werfen. Ist dies erledigt, werden alle Ausschnitte für Servos, Schraubverbindungen und Co. mit dem Lötkolben freigelegt. Auch unter der Folie sieht alles einwandfrei verklebt aus und macht einen sehr guten Eindruck. Nur schade, dass der Hersteller im Rumpfinneren die Gurte beim Verkleben nicht ganz in die Rippen eingesetzt hatte. Ein kleiner Wehmutstropfen, welcher mit ein bisschen Holzleim schnell vergessen war.
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Der Motorspant nach unserer 2-K-Lackierung: Empfehlenswert bei Methanol-Betrieb.
Versiegelt |
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Um das Modell „methanolfest“ zu machen, bekommt der Motorspant, die Schalldämpfer-Ausbuchtung sowie der Tankinnenraum einen Anstrich mit Langzeit-Epoxy. Aus optischen Gründen wird anschließend der Brandschott mit 2-K-Autolack von außen weiß lackiert und der Rumpf zum Trocknen zur Seite gelegt.
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Unsere modifizierten Querruder: Statt Fliesscharniere verwenden wir sicherheitshalber KAVAN-Kunststoffscharniere.
Ausgetauscht |
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Im Baukasten fanden wir Fliesmaterial, aus welchem die Scharniere ausgeschnitten werden sollten. Da uns diese Methode nicht gefiel, sollten bewährte und noch vorhandene KAVAN-Kunststoffscharniere zum Einsatz kommen. Dazu ist es notwendig, die vorbereiteten Schlitze entsprechend zu vergrößern, damit anschließend alles passt. Dadurch entsteht zwar insgesamt ein größerer Ruderspalt, doch ist erfahrungsgemäß diese Methode um einiges haltbarer und Fliesscharnieren bei solchen „Scheunentoren“ an Rudern vorzuziehen. Wichtig ist, nur wenig Weißleim zu verwenden, da die Scharniere saugend eingesetzt werden.
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Karo ist in: Die schön gestaltete Tragflächenunterseite im Detail.
Markant |
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Sind die Querruder erst einmal angeschlagen, finden die Servos in den vorbereiteten Schächten auch schnell ihren Platz. Die eingezogenen Bindfäden verhindern lästiges Fingerverrenken beim Einziehen der Servokabel. Ein großer Pluspunkt und ein Lob an den Hersteller. Alle beiliegenden Anlenkungen samt Kunststoff-Gabelköpfen und -Sicherungen sind absolut brauchbar und spielfrei. Nach dem Einkleben des Holz-Dübels als Flächenarretierung legen wir die fertige Tragfläche mit voll-symmetrischem Profil zur Seite und widmen uns wieder dem bereits getrockneten Rumpf zu.
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Die mitgelieferten Kunststoffsicherungen für die Ruderanlenkungen sind goldwert: Einfach, stabil und unkompliziert ausgeführt.
Spielfrei |
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Die drei Servos im Heckbereich für beide angelenkten Höhenruderhälften sowie für das Seitenruder werden im Rumpf analog befestigt. Ja, richtig erkannt: Das Seitenruder wird nicht mit Seilzügen angelenkt, sondern absolut spielfrei und direkt mit einer Schubstange.
Leider fehlen an dieser Stelle passende Bindfäden zum Einziehen der Servokabel, sodass dieser Part nur mit einem kleinen Trick funktioniert: Die Servokabel werden einzeln mit einem schweren Gegenstand und Bindfaden beschwert, sodass die Anschlussleitungen von alleine durch den Rumpf fallen, wenn das Heck senkrecht in Richtung Zimmerdecke gehalten wird. Wichtig ist auch, die Servokabel vor dem Einziehen zu markieren, um später nicht raten zu müssen, welches Kabel zu welchem Servo gehört.
Um das Höhen- und Seitenleitwerk in den Rumpf einkleben zu können, sollte die Tragfläche zum Ausmessen an den Rumpf geschraubt werden. Leider ist das Haltebrettchen für die Flächenverschraubung im Rumpf nicht haltbar, sodass dieses mit einem ausreichenden Gegenlager verstärkt werden musste.
Nach dem Abkleben und Ausmessen des Leitwerks wird die Folie der Höhenruder-Dämpfungsflosse an der entsprechenden Stelle vorsichtig mit einem Cuttermesser entfernt und anschließend mit wasserfestem Holzleim eingeklebt. Dank des hervorragend vorbereiteten Schlitzes kann die Dämpfungsflosse des Seitenruders absolut rechtwinklig eingesetzt und eingeklebt werden. Nachdem die Ruder ebenfalls mit den KAVAN-Scharnieren angeschlagen wurden, werden auch schon die Ruderverbindungen analog wie bei den Querrudern hergestellt - reine Minutensache. Wichtig ist aber, vor der Montage des Seitenruders den Heckspornbügel in das Seitenruder einzukleben und nicht zu vergessen.
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Vorsicht Zollschrauben: Hat man kein entsprechendes Werkzeug zur Hand, gehen auch Torx-Bits. Hier heißt es einfach ausprobieren.
Kleiner Tipp |
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Um den Antrieb besser montieren zu können, sollte spätestens jetzt der formschöne Alu-Fahrwerksbügel samt Hecksporn am Rumpf festgeschraubt werden. Achtung: Alle beiliegenden Schrauben sind in Zoll ausgeführt. Wer kein passendes Zoll-Werkzeug besitzt, kann sog. Stern-Bits - auch Torx genannt - für die Inbusschrauben verwenden. Für die 6-32er Schraubenköpfe kann bspw. der T15-Bit verwendet werden. Wir haben es ausprobiert und es funktioniert tatsächlich. Wer sich trotzdem passendes Zoll-Werkzeug beschaffen möchte, wird im gut sortierten Werkzeuggeschäft fündig.
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Puppenräder: Die mitgelieferten Räder samt Radschuhe sind wunderschön anzusehen, doch leider für unsere Platzverhältnisse unbrauchbar.
Leider zu klein |
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Für unsere Platzverhältnisse hatten wir beschlossen, die beiliegenden Radschuhe - auch aus Gewichtsgründen - wegzulassen und anstelle der beiliegenden Moosgummiräder 80 mm große Vollgummiräder von Staufenbiel zu verwenden. Wer die Radschuhe verwenden möchte, braucht nicht viel zu bohren, da dies der Hersteller bereits erledigt hat.
Als Antriebsempfehlung sieht der Hersteller Zwei- oder Vier-Takt-Motoren zwischen acht und zwölf Kubikzentimeter vor. Unser gewählter 12,29 ccm Zwei-Takt-Motor passt hervorragend zwischen den zweigeteilten Motorträger, sofern das Triebwerk im hängenden Zustand eingebaut wird. Der Träger kann nämlich nach dem Bohren der Motorbefestigungslöcher sofort an den Motorspant geschraubt werden, da der Hersteller die Einschlagmuttern bereits eingezogen und an Motorsturz sowie Seitenzug gedacht hat.
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